Der Bayerische Weg
Der Freistaat Bayern ist seit der ersten bayerischen Landesgartenschau 1980 in Neu-Ulm bestrebt in einem Netzwerk von großen und kleinen Landesgartenschauen, das ständig erweitert wird, sowohl einen landesentwicklungspolitischen wie auch ökologischen Effekt zu erzielen. Dabei geht es insbesondere darum, innerstädtische Flächen ökologisch aufzuwerten, sie auch der Nutzung für Freizeit und Erholung zu öffnen und bei der Umsetzung dieser Intention die bayerischen gärtnerischen Berufssparten heranzuziehen und, wenn auch mittelbar, zu fördern. Dazu ist es geboten, Aktivitäten des Staates, der Kommunen, der Fachverbände und der einzelnen Betriebe zusammenzuführen.
Alle Beteiligten waren sich damals einig, dass zur Erfüllung dieser Aufgabe und zur Archivierung von Erfahrungen mit Landesgartenschauen eine eigene Organisation zu gründen ist. Die gärtnerischen Berufsverbände Bayerns erklärten sich bereit das wirtschaftliche Risiko dafür zu tragen und gründeten 1978 die Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH, die seit nunmehr über 30 Jahren gemeinsam mit den bayerischen Kommunen Gartenschauen realisiert.

