20.04.2012

Pressemitteilung

Der Natur auf der Spur -
Spannender Unterricht im Grünen

Dienstags ist auf dem Gartenschaugelände Schulklassentag! Für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen steht dann, dank zahlreicher Partner, ein abwechslungsreiches Programm auf dem Stundenplan, bei dem alle Sinne gefordert, die Umwelt erforscht und außerdem fleißig Freundschaftsbändchen geknüpft und Flößchen gebaut werden können.
Was wann wo stattfindet, das erfahren Interessierte in unserer neuen Broschüre „Schule im Grünen“, die jetzt erschienen ist. Diese haben wir allen Schulen in der Region per Post zugesandt – die Broschüre steht aber auch zum Download auf unsere Homepage unter www.bamberg2012.de. Warum sich ein Klassenausflug auf die Landesgartenschau Bamberg 2012 lohnt, dafür gibt es sechs gute GRÜNde:

1) Das Schulgelände
In unserem 18 Fußballfelder großen Park wird es an allen Ecken und Enden, unter Bäumen, am Fischpass und einfach überall etwas zu lernen und erfahren geben.

2) Das Schulhaus
Mitten in unserem Gelände steht ein kleines Fachwerkhäuschen. Der Unterricht findet zwar unter blauem Himmel statt, aber in diesem Häuschen lagern Unmengen an Bastelund Spielsachen für unsere jungen Künstler und Handwerker.

3) Die Lehrer
Die Lehrer in der “Schule im Grünen” werden nicht immer nur mit dem Rücken zur Klasse stehen und die Tafel vollschreiben oder aus staubigen Büchern vorlesen und Texte diktieren. Nein, unsere Lehrer werden zusammen mit den Schülern Naturgeheimnisse lüften, Häuser vermessen und auf Schatzsuche gehen.

4) Der Lehrplan
Was, wie und wo gelernt wird – da machen wir keine Vorgaben. Wir bauen einen Stundenplan, der die gewohnten Schulfächer auf den Kopf stellt, sie miteinander
verknüpft und somit viel Platz zum kreativ sein lässt.

5) Die Pausen
Wenn man nach dem vielen Lernen und Erleben etwas Abwechslung braucht, kann man diese auf unseren fünf Spielplätzen finden. Egal ob Klettern in der Sandschlucht, Entspannen in Hängematten oder Planschen am Wasserspielplatz – auf unseren Spielplätzen ist für alle etwas dabei.

6) Die Schultasche
In der “Schule im Grünen” braucht man keine Schultasche. Wer mit festen Schuhen, Forscherklamotten und guter Laune kommt, ist bestens für den Unterricht gerüstet.

Kontakt:

Stephanie Schirken-Gerster
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Margaretendamm 28
96052 Bamberg
Tel.: 0951 968378-17
Mail: stephanie.schirken-gerster(at)lgs.bamberg.de


19.04.2012

Pressemitteilung

Ein Spaziergang durch die Gärtnerstadt
Rundweg ist eröffnet

Bamberg ist bekannt für seine Gärtner. Schon vor Jahrhunderten exportierten die Bamberger Gärtner Produkte wie Steckzwiebeln, Samen oder Süßholz weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Nicht umsonst werden die Bewohner Bambergs noch heute liebevoll „Zwiebeltreter“ genannt. Mit ihren weiten, freien Räumen prägt die Gärtnerstadt das Bamberger Stadtbild. Anbauflächen inmitten einer Stadt sind einmalig in ganz Deutschland – und so wurde das Gärtnerviertel Bambergs Teil des UNESCO Welterbes. In den letzten Jahrzehnten ist jedoch der Erwerbsgartenbau in Bamberg stark zurückgegangen und damit sind große Teile der innerstädtischen Freiraumstrukturen brach gefallen. Mit dem Modellprojekt „Urbaner Gartenbau im Welterbe Bamberg“ sollen Gärtnerbetriebe und -flächen nicht nur erhalten, sondern auch weiterentwickelt werden. Um den Gartenbau wieder zukunftsfähig zu gestalten, wurde in einem ersten Schritt die Direktvermarktung angekurbelt. Und da neben vielen Bambergern auch den meisten Touristen die Gärtner- und Häckertradition nicht bekannt ist, wurde in einem weiteren Schritt die Gärtnerstadt auch touristisch neu erschlossen: Ein didaktischer Rundweg. Oberbürgermeister Andreas Starke und der Geschäftsführer der Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH, Harald Lang, haben heute im Rahmen eines Pressetermins den Gärtnerrundweg offiziell eröffnet. Der weg durch die Obere und Untere Gärtnerei bietet zahlreiche Informationen rund um das Leben der Bamberger Gärtner und Häcker: Was hat es mit der Rekultivierung des einstigen Bamberger Exportschlagers, dem Süßholz, auf sich? Wo befindet sich die historische Grenze zwischen der Oberen und der Unteren Gärtnerei tatsächlich? Oder Welche Bedeutung hat der heilige „Bastel“ noch heute für die Gärtner? Antworten auf all diese Fragen erhalten Besucher bei einem Spaziergang durch die Gärtnerstadt: An 18 ausgewählten Stationen werden auf informative und zugleich Neugierde erweckende Art und Weise die funktionalen, kulturellen und historischen Zusammenhänge in der Bamberger Gärtnerstadt übermittelt.

Auf den Wegstrecken zwischen den einzelnen Stationen nicht zu übersehen sind die kleinen grünen Hinweisschilder: Sie informieren zusätzlich über die Gärtnerstadt und die Menschen, die hier leben, lenken den Blick aber auch auf die Gärtnerbetriebe vor Ort. Das Layout des Rundweges korrespondiert mit dem neuen Logo der Gärtnerstadt und den Tafeln für die einzelnen aktiven Gärtnerbetriebe in der Oberen und Unteren Gärtnerei – dies stellt erstmals einen gemeinsamen Auftritt nach Außen dar.
Highlightpunkte des Rundweges sind das Gärtner- und Häckermuseum, ein typisches Bamberger Gärtnerhaus aus dem Jahr 1767, sowie die Aussichtsplattform neben der Böhmerwiese. Sie ist Teil des Modellprojekts „Urbaner Gartenbau“, das in das Investitionsprogramm nationale UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde.
In ihrer Konstruktion und Materialwahl ist die Plattform dem klassischen Gewächshausbau abgeleitet. In ihrer Form ist die Aussichtsplattform zwar klar, sie irritiert aber auch auf den ersten Blick: Die Plattform ist leicht gekippt. Ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten erzeugen die durchscheinenden Fassaden des Baukörpers aus Gussglas. Die hohe Qualität und das moderne Design der Aussichtsplattform haben auch die Bayerische Architektenkammer überzeugt: Die Plattform wurde in die „Architektouren 2012“ aufgenommen – eine jährliche Leistungsschau bayerischer Architektur und Landschafts- und Innenarchitektur.

Fördergeber des Rundweges durch die Gärtnerstadt sind das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, das Investitionsprogramm Nationale Welterbestätten, die Oberfrankenstiftung, die Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH sowie die Stadt Bamberg.

Kontakt:

Stephanie Schirken-Gerster
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Margaretendamm 28
96052 Bamberg
Tel.: 0951 968378-17
Mail: stephanie.schirken-gerster(at)lgs.bamberg.de


18.04.2012

Pressemitteilung

Der etwas andere Walk of Fame
Patchworkgarten der Ofa Bamberg GmbH ist fertig gestellt

Haben ihre Spuren im Patchwork-Garten hinterlassen: Die Töchter des Geschäftsführers Dr. Hartwig Frinke: Chiara, Carlotta und Letizia

Es ist ein Ausstellungsbeitrag, den es in dieser Form noch nie auf einer Landesgartenschau gegeben hat: der Patchwork-Garten. Patchwork ist bekanntlich eine Technik der Textilgestaltung, bei der kleinere und größere Stücke aus beispielsweise Filz, Leder, Leinen oder Baumwolle zu einer größeren Fläche zusammengenäht werden. Diese Technik hat der Ausstellungsplaner der Landesgartenschau Bamberg 2012, Christian Loderer, in seine Konzeption mit aufgenommen – warum nicht mal viele kleine, völlig unterschiedliche, Gärtchen zu einem großen Ganzen pflanzen? Und damit das Gesamtbild am Ende stimmig ist, sollte jeder kleine Garten ganz individuell gestaltet werden. Daher hat sich die Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH mit Bamberger Unternehmen zusammengesetzt, die mit dem Thema „Garten“ rein gar nichts zu tun haben, zum Beispiel Verleger, Strumpfhersteller und viele andere. Sie alle haben einen kleinen Garten bepflanzt, der in abstrakter Form etwas mit ihrem Beruf zu tun hat. Insgesamt sind so 16 kleine Gärten entstanden, die sich auf einer Fläche von 1.600 Quadratmetern zu einem Patchwork-Garten verknüpfen.
Heute nun wurde der Patchwork-Garten der Firma Ofa Bamberg GmbH fertig gestellt. Das Unternehmen hat dieses außergewöhnliche Projekt von Anfang an unterstützt. Die Ofa GmbH ist der größte Textilhersteller der Region und bundesweit bekannt für ihre Kompressionsstrümpfe. Mit ihrem Engagement nimmt die Ofa als letztes Textilproduzierendes Unternehmen in der Region den roten Faden, der der Konzeption der Landegartenschau in Anlehnung an die Geschichte der ERBA-Industrie zugrunde liegt, im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf. Und so wird es ganz im Zeichen der Gesundheit einen „Beinwell Garten“ geben, der übrigens nach der Heilpflanze „Beinwell“ benannt ist. Der Garten macht müde Füsse wieder fit: Egal ob ein sanftes Training für die Bein- und Rückenmuskulatur oder eine kleine Abkühlung im Wasser – danach läuft es sich wieder leichter. „Wir sehen in der Landesgartenschau eine einmalige Gelegenheit uns und unser zentrales Thema Beingesundheit einmal auf ganz andere Art und Weise erlebbar zu machen“, sagte der Geschäftsführer der Ofa Bamberg GmbH, Dr. Hartwig Frinke. Zusammen mit seinen Töchtern Carlotta, Chiara und Letizia hat er heute seine Fußspuren in dem Betonbelag hinterlassen.
Wie die Geschäftsführerin der Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH Claudia Knoll betonte, habe die Zusammenarbeit mit den Firmen der Region viel Spaß gemacht. „Wir sind alle von dem einmaligen Engagement der Wirtschaft beeindruckt – so etwas habe ich bislang noch bei keiner Landesgartenschau erlebt“, sagte Knoll. Die Ofa Bamberg habe mit ihrer Begeisterung viele angesteckt und sei „so etwas wie ein Zugpferd für uns geworden.“
Nach der Landesgartenschau wird das Unternehmen übrigens ihren Patchwork-Garten auf ihrem Firmengelände wieder aufbauen, damit die Mitarbeiter dauerhaft ihren Beinwellgarten genießen können. Bis dahin aber darf der Garten erstmal 165 Tage lang auf dem ERBA-Gelände bestaunt werden.

Kontakt:

Stephanie Schirken-Gerster
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Margaretendamm 28
96052 Bamberg
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11.04.2012

Pressemitteilung

Landesgartenschau Bamberg 2012 kurz vor der Fertigstellung
Vom 26. April bis zum 7. Oktober lässt ein ganz außergewöhnliches Ereignis die oberfränkische Weltkulturerbestadt Bamberg in völlig neuem Glanz erstrahlen:

Haben das große Projekt Landesgartenschau Bamberg 2012 gemeinsam gemeistert: Stehend v.l.n.r.: LGS-Geschäftsführer Harald Lang, Landrat Dr. Günther Denzler, Oberbürgermeister Andreas Starke, LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll, Sitzend: Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung bayerischer Landesgartenschauen, Roland Albert, Umweltminister Dr. Marcel Huber

Die Landesgartenschau Bamberg 2012 (LGS) bietet ihren Besuchern an 165 Tagen eine Fülle von gärtnerischen und künstlerischen Attraktionen, umrahmt von mehr als 2.000 Veranstaltungen. Heute hat die Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH zur großen Eröffnungspressekonferenz geladen und ein erstes Resümee gezogen.
Oberbürgermeister und LGS-Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Starke freute sich darüber, dass die städtischen Erwartungen mehr als erfüllt seien: „Die Landesgartenschau ist gut konzipiert, gut geplant und gut organisiert.“ Außerdem, so Starke weiter, liege die Gartenschau absolut im Kosten- und Zeitplan. Sie sei „der Schlüssel zu einer positiven und zukunftsweisenden Entwicklung auf der ERBA-Insel gewesen, wo ein neuer Stadtteil mit Wohnanlagen und Unicampus entsteht“. Der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber verwies auf die blühende Erholungslandschaft, die durch die Landesgartenschau entsteht: "Gartenschauen bringen neues Leben in die Städte: Bislang ungenutzte Gelände werden zu grünen Oasen und zu Orten der Erholung für Kinder und Erwachsene. Selbst seltene Tier und Pflanzenarten finden neue Lebensräume", betonte Huber. Ökologisch besonders wertvoll sei zudem die neu gebaute Fischtreppe an der Regnitz. "Die Fischtreppe ist ein besonderer Anziehungspunkt auf der Landesgartenschau. Sie überwindet einen Höhenunterschied von vier Metern auf einer Gesamtlänge von nur 1,2 Kilometern.
Das ist einzigartig", sagte Huber weiter. Das Umweltministerium stellte für die Fischtreppe 1,8 Millionen Euro zur Verfügung, zudem weitere 3,6 Millionen Euro für die Landesgartenschau. Hinzu kommen zusätzlich Fördermittel der EU in Höhe von bis zu 900.000 Euro.

Dass die Landesgartenschau in Bamberg ein Publikumsmagnet werden wird, davon zeigten sich alle Beteiligten überzeugt. Dies liege nach Worten des Vorsitzenden der Gesellschaft zur Förderung bayerischer Landesgartenschauen, Roland Albert, nicht zuletzt an dem „spannenden Konzept, das die Vergangenheit des Geländes eng mit der Neugestaltung der Parkanlage verbindet.“ Den Einwohnern Bambergs bleibe auf diese Weise die ERBA in Erinnerung und der Besucher erfahre, “dass intelligente Stadtplanung aus Industriebrachen natürlich gestaltete Flächen zur Steigerung der Lebensqualität im städtischen Raum zaubern kann“, so Albert weiter.

Die Geschäftsführerin der Landesgartenschau Bamberg 2012 GmbH, Claudia Knoll, betonte die wirtschaftlichen Impulse, die die Landesgartenschau in der Region setzt: „Bislang haben wir insgesamt 13 Millionen Euro ausgegeben und trotz europaweiten Ausschreibungen konnten wir rund 91 Prozent dieser Gelder an Firmen in Bayern und der Region vergeben“, so Knoll.

Landrat und Bezirkstagsvorsitzender Dr. Günther Denzler setzt auch im Bereich Tourismus auf einen gewichtigen Impuls durch die Landesgartenschau. „Der Landkreis Bamberg hat für das Jahr der Landesgartenschau 2012 ein attraktives
Programmpaket geschnürt, das optimal die Angebote von Stadt und Gartenschau ergänzt. Wir laden Besucher aus Nah und Fern in die Region ein. Und natürlich auch gerne zum Wiederkommen“, so der Landrat.
Zehn Attraktionspunkte verteilen sich, ausgehend von dem Gelände der Landesgartenschau, strahlenförmig über den Landkreis Bamberg. An diesen Orten finden Gartenschaubesucher ein reichhaltiges Angebot aus den Themenfeldern Gartenbau, Naturschutz, Kultur, Geschichte und Tourismus, begleitet von einem abgestimmten Rahmenprogramm.

Am 26. April 2012 öffnet die 16. bayerische Landesgartenschau ihre Pforten und lädt Besucher aus Nah und Fern zu einem sommerlangen Gartenfest.

Kontakt:

Stephanie Schirken-Gerster
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Margaretendamm 28
96052 Bamberg
Tel.: 0951 968378-17
Mail: stephanie.schirken-gerster(at)lgs.bamberg.de


16.03.2012

Pressemitteilung

Die Ausrichter der Natur in der Stadt 2019 und der
Landesgartenschau 2020 stehen fest!
Die Mitglieder des Vergabeausschusses hatten eine schwere Entscheidung zu treffen. Nun dürfen sich zwei Städte freuen: Der Zuschlag für die Natur in der Stadt 2019 geht an die mittelfränkische Stadt Wassertrüdingen im Landkreis Ansbach, der für die Landesgartenschau 2020 an die oberbayerische Stadt Ingolstadt. Die Entscheidung fiel einstimmig.

Alle ausgewählten Bewerber hatten in sich schlüssige, teilweise sehr ambitionierte Konzepte eingereicht. Damit sich der Vergabeausschuss ein fundiertes Urteil bilden konnte, hatten die Bewerber am 12. und 13. März die Gelegenheit, ihre Konzepte vorzustellen und anhand einer Geländebesichtigung zu veranschaulichen.

Die Stadt Ingolstadt, die bereits vor zwanzig Jahren Gastgeberin für eine Gartenschau war, weiß aus Erfahrung, wie sehr diese Veranstaltung zur Stadtentwicklung beitragen kann: Seit Jahren besteht der Plan, über drei „Grünringe“ eine nachhaltige Durchgrünung der bebauten Flächen sicherzustellen. Das Konzept für die Landesgartenschau 2020 greift diese Intention in einem besonders schwierigen Umfeld auf: Der im Moment noch landwirtschaftlich genutzte Grünkeil zwischen großflächiger, gewerblicher Bebauung wie dem GVZ (Güterverkehrszentrum) soll durch die Landesgartenschau in einen wertvollen Naherholungsraum, vor allem für das benachbarte „Pius-Viertel“, aber auch für die in diesem Gebiet beschäftigten Arbeitnehmer verwandelt werden.

„Wachstum verbunden mit Qualität“ ist der von Oberbürgermeister Dr. Lehmann formulierte Anspruch für die zukünftige Entwicklung seiner Stadt. Dem Rechnung tragend stellt das Konzept einen zukunftsweisenden, innovativen Ansatz dar. Das Augenmerk auf solche ungestalteten „Zwischenräume“ zu legen und die weitsichtige Sicherung von Grünflächen in einer noch an Bevölkerung zunehmenden Stadt, wurde vom Vergabeausschuss in besonderer Weise gewürdigt und als wichtiges Thema zukünftiger Stadtentwicklung bewertet. Die vorgestellten Grundüberlegungen haben in dieser Form besondere Qualität.

Wassertrüdingen bewarb sich zum ersten Mal für eine „Naturin der Stadt“ und hatte sich zum Ziel gesetzt, die Defizite im Hochwasserschutz und die unbefriedigenden Anbindung der Altstadt an die Wörnitzaue in ihrem Konzept zu lösen. Ein weiterer Anspruch war die Herstellung einer Verbindung über die Altstadt zu den Klingenweihern, die im Übrigen auch eine gestalterische Aufwertung erfahren sollen, die Teilrekultivierung der vorhandenen Bauschuttdeponie und der dadurch ermöglichte landschaftliche Übergang zum Erholungsgebiet Baudenhardt.

Aufbauend auf vorhandene örtliche Potentiale liegt damit einschlüssiges, maßstabsgerechtes Konzept vor, das zum einenerheblich zur Verbesserung und Nutzung der Freiflächen in der Stadt beiträgt und zum anderen die nicht genutzten Brachflächen zwischen Altstadt und Wörnitz wieder aktiviert. Die frühzeitige Einbeziehung der Bürger und der gesamten Region bereits bei der Erstellung des Konzeptes ist vorbildlich.

Die Vergabekommission ist davon überzeugt, mit der Benennung der Städte Wassertrüdingen und Ingolstadt eine gute Wahl getroffen zu haben, um in den Jahren 2019 und 2020 zwei überaus attraktive Gartenschauen garantieren zu können, die – jede auf ihre Weise – die Besucher begeistern werden.

Kontakt:
Dagmar Voß
Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH
Unsöldstraße 5
80538 München
Tel.: (089) 41 94 90-0
bayern(at)lgs.de
www.lgs.de




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